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Wie alles begann...

Autor: MarenVoigt | Datum: 23 September 2014, 21:12 | 0 Kommentare

Hallo ihr Lieben,

einen Monat ist es jetzt schon her, dass ich in Düsseldorf in den Flieger gestiegen bin um über London nach Accra zu fliegen.
Von der Hauptstadt Ghanas ging es dann für meine Mitfreiwilligen und mich noch am selben Abend nach Ho. Dort hatten Hannah und ich zusammen mit den Ghana-Freiwilligen der Norddeutschen Mission 3 Wochen lang einen Ewe-Sprachkurs.
Außerdem konnten wir ein paar Veranstaltungen der „General Assembley" der EEPT (Eglise Evangélique Presbytérienne du Togo) und der EPC Ghana (Evangelical Presbyterian Church) miterleben und haben dort auch schon unseren Mentor kennengelernt.
Bei einem Vortrag zum Umweltschutz hatte ich dann auch die Gelegenheit schon mal ein bisschen Französisch zu reden, weil Jugendliche aus Ghana und Togo daran teilgenommen haben.
Gleich am ersten Wochenende hat uns der Mentor von Anna und Lara mit zum Youthcamp nach Toh-Kpalimé genommen. Dort gab es einen Aufklärungsvortrag von einem Krankenhausmitarbeiter, Live-Musik von einer Band mit Schlagzeig, Piano, Trompeten und Bass, Sportangebote, einen großen Abschlussgottesdienst und vieles mehr. Übernachtet haben wir in einem kleinen Dorf namens Dzemani (klingt gesprochen etwa so wie „Germany").
Als Hannah und ich dann zwei Wochen später auf dem Weg nach Aflao waren, reichten unsere Ewe-Kenntnisse dank unserem Sprachlehrer, schon mal für ein bisschen Smalltalk und zum Einkaufen aber wir lernen jeden Tag ein bisschen mehr dazu.
Aflao liegt im Süden von Ghana und dort befindet sich der Grenzübergang, über den wir nach Togo gekommen sind. Wir haben erst einmal ein Wochenende lang im Bloc Synodale in Lomé übernachtet.
Wir haben nicht nur die beiden Collèges Protestant, die Radiostation Ephata und einen Chor kennengelernt, sondern konnten auch ein paar Jugendliche, die wir in Ho beim Umweltschutzworkshop kennengelernt haben, wiedersehen.
Am Montag ging es dann endlich nach Kpalimé. Nach 2 ½ Stunden Fahrt kamen wir auf dem Gelände des „Collège Protestant"s an, wo wir seitdem in einer schönen Wohnung mit Wohnzimmer, Bad, Küche, zwei Schlafzimmern und Balkon wohnen.
Ich fühle mich hier mit jedem Tag wohler, habe schon einen Chor gefunden in dem ich mitsingen darf und sogar schon eine Hochzeit miterlebt. Gestern war das erste Lehrertreffen, aber ein paar meiner neuen KollegenInnen, kannte ich auch vorher schon. Themen waren z.B. das pädagogische Konzept, der Wechsel vom Mädchen- zum Jungeninternat und Hygienemaßnahmen.
Das Collège hat im Moment 740 SchülerInnen. Es gibt neun Stufen, wobei die letzten drei Jahre, das Lycée (Oberstufe) bilden. In einer Woche sind die Sommerferien vorbei und ab dann kann ich endlich auch von meiner Arbeit als Unterrichtsassistenz, auf die ich mich schon sehr freue, berichten.